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Wie machen wir internes Firmenwissen über Teams durchsuchbar?

Wir machen Ihr verteiltes Firmenwissen in Teams durchsuchbar — KI-Antworten mit zitierten Originalquellen, in Ihrem eigenen Azure-Tenant.

Bei Ihnen sind die Antworten irgendwo da — in SharePoint, in alten Mails, im Wiki, in der Mappe von der Kollegin, die in zwei Wochen Urlaub hat. Aber gefragt wird trotzdem in WhatsApp, weil das schneller geht. Diese Seite beschreibt, wie aus Ihrem verteilten Firmenwissen eine durchsuchbare Antwort-Quelle in Teams wird — mit zitierten Originalquellen, nicht mit einer halluzinierenden Black Box.

Kennen Sie diese Situation?

Warum jetzt — und nicht später

So sähe das bei Ihnen aus

Schritt 1 — Wissens-Bestand sichten und sortieren (Woche 1–2)

Bevor wir irgendetwas indexieren, klären wir gemeinsam: Wo liegt was, was ist offiziell, was ist veraltet, was darf jede:r sehen und was nicht. Das ist die unbequeme Phase — sie ist aber auch die wichtigste. Eine KI-Suche über eine schlecht sortierte Datenbasis liefert schlechte Antworten, egal wie gut das Modell ist.

Stack: SharePoint Admin Center, Microsoft Graph, Berechtigungs-Audit. Ergebnis: eine Liste von Quellen, die in die Suche aufgenommen werden, plus eine Liste von Quellen, die vorher aufgeräumt werden müssen.

Schritt 2 — RAG-Architektur aufsetzen (Woche 3–5)

Das Muster heißt Retrieval-Augmented Generation: Bei jeder Frage durchsucht das System Ihr Firmenwissen, holt die relevantesten Passagen, und ein Sprachmodell formuliert daraus eine Antwort — mit Verweis auf die Originalquelle, sodass die fragende Person nachlesen kann. Kein „die KI hat sich das ausgedacht”, sondern „die Antwort kommt aus diesem konkreten SharePoint-Dokument, Stand der letzten Aktualisierung”.

Stack: Azure AI Search als Index, Microsoft Graph API als Zugriff auf SharePoint und OneDrive, Azure OpenAI Service (über Azure AI Foundry) für das Sprachmodell, alles in Ihrem eigenen Azure-Tenant — Ihre Daten verlassen nicht Ihr Microsoft-Umfeld.

Schritt 3 — Teams-Bot als Eingang (Woche 5–6)

Mitarbeitende fragen nicht in einer neuen App, die sie installieren müssen. Sie fragen, wo sie ohnehin sind — in Teams. Wir bauen einen Bot, den man wie jede andere Person ansprechen kann: „Wie war nochmal die Reklamations-Vorgehensweise über 5.000 Euro?” Antwort kommt in zwei bis fünf Sekunden, mit Link zur Originalquelle. Wenn die KI keine sichere Antwort hat, sagt sie das — statt zu raten.

Stack: Microsoft Bot Framework, Teams-App-Manifest, optional Power Platform für einfache Anbindungen.

Schritt 4 — Berechtigungen respektieren (Woche 4–6, parallel)

Das ist der Punkt, an dem viele KI-Projekte scheitern: Die Suche darf nur Antworten geben aus Dokumenten, die die fragende Person tatsächlich sehen darf. Wer keinen Zugriff auf den Geschäftsführungs-Ordner hat, soll auch keine Antworten daraus bekommen — auch nicht zusammengefasst. Wir setzen die Suche so auf, dass sie Ihre SharePoint-Berechtigungen ehrt, nicht umgeht.

Stack: Microsoft Graph mit Delegated Permissions, Azure AI Search mit Security Trimming.

Schritt 5 — Erprobung, Feedback, Ausweitung (Woche 6–10)

Wir starten mit einer Testgruppe von 10–20 Leuten aus zwei oder drei Abteilungen. Sie nutzen den Bot drei bis vier Wochen, geben Feedback, markieren schlechte Antworten. Daraus passen wir Quellen-Auswahl, Prompts und Antwort-Format an. Erst wenn die Antworten in 80 % der Fälle nützlich sind, rollen wir breiter aus.

Worauf Sie achten sollten

Was sich danach realistisch ändert

Was Sie beisteuern

Risiken & wann es NICHT passt

So fängt das Gespräch an

30 Minuten Erstgespräch, kostenfrei, per Video oder Telefon. Was wir klären: Wo liegt Ihr Wissen heute überwiegend (SharePoint, Wiki, Tickets, Mails)? Welche Fragen werden bei Ihnen besonders oft wiederholt gestellt? Haben Sie Copilot schon getestet oder bewusst nicht? Wie ist die Datenschutz- und Mitbestimmungs-Lage bei Ihnen? Daraus ergibt sich, ob ein Eigenbau-RAG, Copilot oder eine kleinere Lösung der richtige Weg ist.

Remote-Reaktion sofort zu Servicezeiten. Ein Erstgespräch ist typischerweise in 3–5 Werktagen einrichtbar; den nächsten freien Termin bestätigen wir verbindlich nach Ihrer Anfrage.

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Häufige Fragen

Halluziniert die KI dann nicht trotzdem? Halluzinationen entstehen vor allem, wenn ein Sprachmodell „aus dem Kopf” antwortet, ohne Quelle. Im RAG-Pattern wird die Antwort aus Ihren konkreten Dokumenten heraus formuliert, mit Verweis auf die Quelle. Bei guter Umsetzung sagt die KI „Dazu finde ich nichts in Ihren Quellen”, statt zu raten. Vollständig ausschließen lässt sich das nie, aber das Risiko sinkt deutlich.

Sehen Microsoft oder OpenAI dann unsere Firmendaten? Bei Nutzung von Azure OpenAI in Ihrem eigenen Azure-Tenant gelten die Microsoft-Enterprise-Bedingungen: Ihre Daten werden nicht für das Trainieren von Modellen verwendet, sie bleiben in der gewählten Azure-Region. Das ist nicht dasselbe wie ein privates ChatGPT-Konto eines Mitarbeitenden — und genau deswegen ist die Eigenbau-Variante datenschutzrechtlich klarer aufzusetzen.

Was kostet der Betrieb laufend? Nicht der Bot selbst ist der Kostentreiber, sondern die Modell-Aufrufe und der Suchindex in Azure. Bei einer 80-Personen-Firma mit moderater Nutzung bewegt sich der laufende Azure-Verbrauch typischerweise zwischen einigen hundert und gut tausend Euro pro Monat — stark abhängig von Modellwahl und Nutzungsintensität. Wir zeigen Ihnen vor dem Rollout, wie Sie das selbst überwachen und deckeln.

Können wir das später auf andere Quellen erweitern — Tickets, ERP, CRM? Ja, und das ist einer der Gründe, einen Eigenbau-Ansatz statt rein Copilot zu wählen. Über Konnektoren oder eigene Adapter lassen sich auch Quellen außerhalb von SharePoint einbinden. Das ergibt aber erst Sinn, wenn der erste Bereich stabil läuft — sonst bauen Sie Komplexität auf, bevor Sie den ersten Wert sehen.

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